Autor*/in des Monats

Mai 2022

Tankred Kiesmann

Beim Picknick auf dem ersten WAVE-Festival in Regensburg

Dem Düsteren verbunden

Es gibt Dinge, die mich mehr faszinieren als andere, und meistens sind diese Dinge schwarz, dunkel und haben etwas mit finsteren Abgründen zu tun. Vampire, Dark Fantasy, Dark Wave, Friedhöfe, Unsterblichkeit, alte Steine und alte Götter haben mich schon seit meiner Jugend in ihren Bann gezogen. Die Gothic-Szene mit ihrer Musik, mit ihrer Literatur, mit ihren Filmen und mit ihren Zusammenkünften bietet mir schon seit langer Zeit Inspiration, die immer wieder neue Ideen wachsen lässt. Aber erst seit kurzer Zeit wage ich den Schritt nach draußen und lasse andere an diesen Ideen teilhaben.

Das Buch ist in seinen Grundzügen schon vor zwanzig Jahren entstanden. Zwei unsterbliche Wesen, ein Vampir und ein steinerner Gargoyle, bewegen sich durch die Geschichte. Immer wieder begegnen sie sich und tragen ihre Kämpfe und Meinungsverschiedenheiten darüber aus, wie die Menschheit sich am besten entwickeln sollte. Der eine scheut vor Gewalt nicht zurück, der andere setzt auf Geduld. In dem Buch fließt Blut, es wird diskutiert und philosophiert, Religionen und Ideologien bekommen ihr Fett weg, aber es gibt auch ein paar versöhnliche Momente. Der Angelnova-Verlag hat mir letztes Jahr die Chance gegeben, diesen Episodenroman zu veröffentlichen. Mittlerweile gibt es recht frisch eine Sonderedition, die mit zwei zusätzlichen Episoden angereichert wurde.

Was macht Tankred Kiesmann sonst so?

Zum Schreiben gehört beim Textschöpfer auch eine gute Tasse Tee

Ein Foto aus alter Zeit: Vortrag zu neuen Lichttechnologien

Zwanzig Jahre habe ich in einer Firma gearbeitet, in der meine Profession das Licht war. Wie geht das zusammen mit dem Hang zum Düsteren? Sehr gut, denn Schatten kann ohne Licht nicht sein und das gilt auch andersherum. Vor zwei Jahren habe ich das Schreiben zu meiner Profession gemacht, als Tankred Kiesmann veröffentliche ich eigene Bücher. 

Kürzlich ist „Der Seelenbanner von Ishkra“ erschienen, die Fantasy-Geschichte eines Magiers, der – wie könnte es anders sein – nach Unsterblichkeit strebt. Das Buch erschien zwar in einem anderen Verlag (danke an Angelnova, dass ich das trotzdem hier erwähnen darf) und beinhaltet eine komplett andere Geschichte, aber es greift einige der Grundgedanken zum ewigen Leben auf, die auch im „steinernen Gewissen“ schon anklingen.

Ansonsten habe ich mich als „Der Textschöpfer“ selbstständig gemacht und verfasse als Ghostwriter alle Arten von Texten von der Belletristik bis hin zu Sach- und wissenschaftlichen Texten. Außerdem biete ich Lektorats-, Korrektorats- und Übersetzungs-Dienstleistungen an. Daneben arbeite ich als Coach und leite Studenten zum wissenschaftlichen Arbeiten an. Auf meinen Facebook- und Instagram-Accounts veröffentliche ich Infos zu meinen Büchern, jeden Freitag meine „Gedichte zum Wochenende“ und Beiträge zur Megalithkultur.

Am Wiemelsberger Steingrab in Ueffeln (Landkreis Osnabrück); der dicke Ast mit der 360°-Windung ist doch ein eindeutiger Hinweis auf einen Kraftort, oder nicht?

Alte Steingräber: Mein Hobby

Megalithgräber oder Großsteingräber (je nach Baustil auch Dolmen, Hünengräber, Hünenbetten oder Ganggräber genannt) sind Hinterlassenschaften aus der jüngeren Steinzeit. Je nach Region sind diese Gräber zwischen 3.500 und 6.000 Jahre alt. Unsere Vorfahren haben sie mit einfachsten Mitteln erbaut. Die Aufwände zur Errichtung dieser Monumente waren riesig. Es ist fast nichts bekannt über die Religion dieser Menschen, über ihre Vorstellung zum Leben nach dem Tod. Aber allein die Existenz dieser Gräber zeigt, welchen Respekt sie ihren Ahnen entgegengebracht haben und dass sie einer mächtigen Triebkraft folgten. Einige dieser Gräber sind riesig, andere etwas beschaulicher. Die meisten haben den Lauf der Zeit nicht überstanden, einige sind stark zerrüttet und andere stehen in einer Pracht da, als ob sie gerade erst erbaut worden wären. Je abgelegener sie sind, desto besser für mich. Ohne das Übersinnliche zu sehr zu bemühen, aber diese Orte sind Orte der Kraft, der Ruhe und der Besinnung. Es sind Friedhöfe aus längst vergangenen Zeiten mit einer eigenen Spiritualität, die ich – wann immer möglich – gern aufsuche und deren Stimmung ich in mich aufsauge. Aktuell habe ich schon etwa 1700 von ihnen besucht.

Sag mir, was du liest, und ich sage dir, wer du bist

Als Autor des Monats auf einer Verlags-Homepage komme ich nicht drumherum, Literatur und Lyrik zu thematisieren. Es tauchen immer wieder die Fragen nach Lieblingsautor und Lieblingsbuch auf. Da ich meine Vorlieben jedoch auf viele Autoren und Bücher aufteile, möchte ich die Sache etwas anders angehen und – auch weil ich Rankinglisten durchaus etwas abgewinnen kann – einige meiner Lieblings-Themen vorstellen.

Der coolste Vampir

Auch wenn Simon aus „Das steinerne Gewissen im Zeitenwandel“ meine eigene Schöpfung ist, so gibt es doch coolere Vampire. An erster Stelle steht hier die Vampirin Pam aus den „Sookie Stackhouse“-Novels von Charlaine Harris, die auch als „True Blood“ verfilmt wurden. Loyal gegenüber ihrem Chef Eric, sexy und durch nichts zu erschüttern, macht sie stets eine gute Figur und zeichnet sich durch super-trockenen Humor aus.

Elfen oder Zwerge?

Ganz klar, Elfen.

Sind Drachen gut oder böse?

Auf jeden Fall sind sie weise. Und besser als Menschen sind sie allemal.

Der Autor mit der besten Sprache

Jetzt geht’s in die Weltliteratur und hier ist Thomas Mann für mich der wahre Meister. Was der im „Zauberberg“ und im „Felix Krull“ an Sprachwitz und Formulierungsgewandtheit abliefert, ist unschlagbar.

Die faszinierendsten Fantasy-Charaktere

Ich habe ein Faible für Mischlinge. Im „Dhampir“-Zyklus von Barb Hendee stehen gleich zwei dieser Charaktere im Mittelpunkt. Die Dhampirin Magiere und der Halbelf Leesil kämpfen jeweils um Anerkennung in zwei Welten. Innere Zerrissenheit ist eines der Hauptmerkmale, das ihnen zugeschrieben wird. Auch die Nephilim, Kinder von Engeln und Menschen, in den „Schattenwelt-Chroniken“ von Gesa Schwartz, stehen vor Herausforderungen, die allein aus ihrer Herkunft resultieren. Ist ein bisschen so wie im richtigen Leben.

Meine größte Erleichterung

Ich steckte mitten in der Lektüre zur „Dunklen Turm“-Saga, als Stephen King einen Autounfall erlitt und es sogar Gerüchte gab, dass er tot sei. Ich war heilfroh, dass er überlebte und den Zyklus beenden konnte.

Mein Lieblings-Gargoyle

Es gibt zwar den Grim von Gesa Schwartz und die „Les Gargouillens“-Serie von Vickie Taylor, aber ansonsten sind Gargoyles in der Literatur spärlich vertreten. Deshalb sei es mir verzeihen, dass meine eigene Schöpfung Glan aus dem „steinernen Gewissen“ bei mir an erster Stelle steht.

Mein größtes Fantasy-Ärgernis

Warum schreibt George R.R. Martin „Das Lied von Eis und Feuer“ nicht zu Ende?

Der beste Privatdetektiv

Nicht alles dreht sich um Fantasy. Ein Krimi darf es auch mal sein, und auch wenn Sherlock Holmes oder Hercule Poirot mit alter Schule punkten, ist mein aktueller Lieblingsdetektiv Cormoran Strike von Robert Galbraith. Eine Beinprothese und Schambehaarung auf dem Kopf hat halt nicht jeder.

Eines der kälteren Wave-Gotik-Treffen in Leipzig

Das bin ich auf dem Alten Johannisfriedhof in Leipzig

Stärkung mit Vanille-Mohn-Kuchen auf dem Festival Mediaval in Selb

Jetzt geht’s in die Weltliteratur und hier ist Thomas Mann für mich der wahre Meister. Was der im „Zauberberg“ und im „Felix Krull“ an Sprachwitz und Formulierungsgewandtheit abliefert, ist unschlagbar.

Die beeindruckendsten Lyrics, Auszüge aus Songtexten

Mit gesellschaftspolitischem Bezug

Ihr glaubt, zu töten wäre schwer,

doch wo kommen all die Toten her?

Rammstein – „Wollt ihr das Bett in Flammen sehen?“

Mit religiösem Bezug

I don’t want to start any blasphemous rumours,

but I think that God‘s got a sick sense of humour.

And when I die,

I expect to find him laughing.

Depeche Mode – „Blasphemous Rumours“

 

Mit erotischem Bezug

Einstürzende Neubauten – „Zebulon“

Es geht um den ganzen Songtext. Vielleicht liege ich mit meiner Interpretation daneben, aber ich habe bei dem Song sehr schöne Bilder vor Augen.

 

Mein Buch im Verlag:

Das steinerne Gewissen im Zeitenwandel

April 2022

Wolff Hytov

"Jetzt ich!"

Geboren im letzten Jahrtausend. 1956.

 

 

Mit 7 Jahren eingeschult. Damals gab es noch Fleißkärtchen, und für 10 davon ein Heiligenbild. Wir schrieben auf Tontafeln mit Kreide und Schwämmchen.

 

 

Erste Gedichte mit 9 geschrieben. „Wenn die wilden Winde wehen, müsst ihr auf die Felder gehen. Denn mit euren bunten Drachen … etc“

Zwei Kurzschuljahre (3. + 4. Klasse), weil dem Arbeitsmarkt Schulabgänger fehlten. Also das Pensum von 4 Jahren in 3en erledigt. Fast wie Corona-Jahrgänge heute.

Gymnasium, reine Jungensschule. So was gab es damals noch. Mit durchschnittlichem Erfolg absolviert.

Mit 14 bereits bei coop gearbeitet. Erst Leergut, dann befördert. Gemüsetheke.

Bundeswehr mit 18. Luftwaffe. Nachschub. Büro. Langweilig.

Beruf: Mit 20 Lehre als Versicherungskaufmann, immer dort geblieben. 45 Jahre. Bis zur Rente. Treue oder Dummheit?

Zwischendrin: VWL studiert. Trocken. Psychologie studiert. Wahnsinn! Eine Solaranlagenfirma aufgebaut. Öko ohne Zukunft, damals. Einen Bauernhof gekauft, 100 Obstbäume gepflanzt, Bienen gehalten. Reiki Meister gemacht. Yoga-Ausbildung. Schamanisch gearbeitet. Bestimmt noch was vergessen.

Jetzt: In Rente mit meiner Frau Annett. Zeit für mehr Ruhe und Reisen. Reisen ohne schon die Rückfahrt zu buchen. Toll!

 

Hobbies

 

Schokolade für den Eigenbedarf selbst machen, ein paar zum Verschenken auch. Lecker.

 

Anmerkung der Verlagschefin:

Lecker!!!

Reisen

Bretagne und Irland. Momentan Irland. Grün und sonnig!

 

Fotografieren

 

Garten

Nur das Nötigste. Die Brennnesseln sind immer im Vorteil.

Radfahren, früher auch Rennrad

Noch früher Motorrad. Damit im Winter durch Schottland. Damals. 1980. Da war Orwells „1984“ tatsächlich noch Utopie! Kaum zu glauben.

Bogenschießen

Konzentration und Loslassen.

Ach ja, schreiben. Bücher

Das kam erst in Schwung, als ich Annett kennenlernte und sie mich ermutigte, „Anamh“ fertig zu schreiben. Der lag 20 Jahre im Schreibtisch.

Lesen: Gedichte. Romane.

 Khalil Gibran, Dalai Lama, Quantenphysik und Chaostheorie. Es gibt noch so viel zu verstehen.

Beeindruckt von:

Irland! Wir wollten schon immer mal da hin, letztes Jahr war es endlich so weit. Zwei Mal hatten wir es verschieben müssen, Corona und so. Ganz langsam dahin. Mit dem Auto. Durch Frankreich. 300 km am Tag, Übernachtung. Nach Tagen dann in Roscoff. 22 Uhr auf die Fähre. Ein Bauch aus Stahl schluckt unser Auto. An Bord des Schiffes: eine Kleinstadt mit Restaurants, Friseur, Geschäften. Die Kabine wie eine große Sardinendose mit Vorhang. Blick aufs Meer. 15 Stunden durch die Nacht schaukeln. Am Morgen ein wundervoller Anblick. 10 Uhr, es ist kaum etwas zu sehen. Langsam hebt sich der Dunst und die bunten Häuser von Cork schälen sich aus dem Nebel. Beeindruckend. Herrlich. Irland. Wir haben ein Haus abseits der großen Stadt, direkt am Meer. Ein altes irisches Haus, hat noch seinen Charme. Kaminfeuer. Enge Räume. Wendeltreppe aus Holz. Eigenbau. Nette Nachbarn, erst wortkarg, dann sehr entgegenkommend. Egal, wen man trifft, es gibt immer einen Gruß. Und eine Frage: Wie geht es? Ernst gemeint. Man erwartet eine Antwort. Endlose Weiten, blaues Meer, hohe Berge. Lächelnde Menschen. Ein Schäfer, der uns auf der Straße anhält, nur um zu fragen, wie es uns geht und uns einen guten Tag zu wünschen. Kleine Städte, bunte Märkte, nette Menschen. Pubmusik. Wir sitzen da, trinken ein Lager. Aus allen Richtungen kommen rund um uns Menschen zusammen, packen ihre Instrumente aus und spielen. Improvisiert. Mitreißend. Sogar die Autofahrer halten an und hören zu. Linksverkehr. Frischer Fisch. Regen aus heiterem Himmel. Irish Stew. Drei Wochen Traumland. Irland.

Bald gibt es das Buch dazu. Und für Band 2 fahren wir im Mai wieder dahin.

Angelnova. Ein Verlag, der mich gefunden hat. Sonst ist es umgekehrt.

Erwartung an das Leben: Ja!

 

März 2022

Anja-Carina Taurisano

"Ich bin mehr - und das ist gut so!"

Bekomm ein paar Kinder. Konzentriere Dich auf Deine Aufgabe Mama zu sein. Und schon dreht sich Deine Welt nicht mehr nur um Dich! Für mich war es einfach wichtiger, die lieben Kleinen zu umsorgen, als mich wieder in Kleidergröße 38 quetschen zu können. Jedes Gramm an mir ist gut - da wo es ist. Selbst nenn ich mich gerne: Die Dicke von Nebenan. Dick ist auch das Band zwischen den Menschen, die mir was bedeuten. 

"Wer nochmal war Ernst?"

<---- Gestatten: Ich.

Wäre ich 40 Jahre jünger, würde ich sicherlich zu der Kategorie: "Das Kind raubt mir den letzten Nerv" oder "Ich will aber nicht mit der spielen" gehören. Perfekt! 

Ich bin ein Familienmensch. Aber bitte: Ich brauche auch mal Zeit für mich. Viel Zeit. Richtig mega viel Zeit. Dabei schaue ich nicht auf die Uhr. Ich weiß auch so, wann der Punkt erreicht ist, an dem ich wieder gesellschaftsfähig bin. 

"Ich habe 2 Gesichter"

Welches Du kennenlernen darfst, hängt davon ab, welches Deiner Gesichter ich zu sehen bekomme. Gefällt mir nicht, was ich sehe, dann übersehe ich Dich. 

"Ich liebe die Farbe Schwarz"

Nein, nicht um das Klischee zu erfüllen. Von wegen: Schwarz macht schlank. Oder: Wer Schwarz trägt, der ist in Trauer.

Ich glaube weder an diesen Mythos, noch habe ich einen Grund zu trauern. Im Gegenteil. Wenn man mich kennt und sich auf mich einlässt, dann bin ich eine Frohnatur. Aber ich mag das düstere in Geschichten und Legenden. Und ich liebe Humor. Besonders wenn...RICHTIG!! Er PECHSCHWARZ ist.

Kurz-FAQ

Meine Verlegerin Silvia bat mich: Erzähle etwas über Dich. Bitteschön:

Provokativ, lustig, hilfsbereit, die Ruhe in Person oder Wirbelwind

Leise? Niemals! Still? Ja, in höchster Konzentration

Verrückt und durchgeknallt oder gefährlich ruhig und planend

Fotografisches Gedächtnis, aber vergisst Namen schon beim Vorstellen

Unsportlich (sieht man ja auch), aber durchtrainierte Finger, die ihre eigene Schreibart haben und trotzdem jedes Wochenende auf dem Fußballplatz (Ehrenamt) / erst als Trainerin und nun als Hooligan-Mutter, Versorger, Pflasterkleber und Ordner

- Nerven wie Stahlseile (die wiegen nun schließlich auch einiges), aber wehe sie reißen...
- Tagträumer, Detailerkenner, Schnelldenker und Schnellleser
- Chaotisch jedoch in einigen Bereichen Ordnungsfanatiker
- Nachtragend oder verzeihend
- Hyperaktiv mit Sitzfleisch
- 2018 mit dem Schreibvirus infiziert, 2 Tastaturen durchgehämmert und 3 Laptops gekillt

Ich bin die Mutter der Drachen!

Wenn man mich fragen würde: Hey Anja. Wo möchtest Du jetzt hin?

Meine Antwort lautet dann: Nach Domhan Dragan.

Ich steh auf Drachen und schaffe ihnen mit meiner Fantasie großartige Welten.

Da der Mensch und ich nicht immer gut zusammenpassen, könnte ich mir vorstellen, ein Käffchen mit einen meiner Drachen zu trinken.

Einen netten Plausch führen.

Spannende Abenteuer erleben.

Geht nicht?

Hey, das ist meine Fantasie- und dort ist es möglich!

Und das sagt meine Chefin über mich:

Spende auch Du!

Die Spenden dieser Verlosung gehen an:

 

Aktion: Drachenkinder von Radio7

Teilnahmeschluss ist 31.05.2022

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Anja schickte mir diesen Text, als ich sie bat, eine Vorstellung als Autorin des Monats abzuliefern. Wie ihr kleiner Hund schon erkannt hat, frage auch ich mich: ECHT JETZT? 🤣

Ja, Anja-Carina (ich vergesse gern, dass sie einen Doppelnamen hat) ist speziell. Aber auf eine interessante und besondere Weise. Wenn man sie kennt, dann weiß man, wie sie so drauf ist. 

Im Grunde ist sie absolut liebevoll, zuverlässig, ehrlich und eine wirklich gute Freundin.

Ich schätze ihre Geduld und ihre Motivation(auch ich habe meine Macken) und ihre Spontanität(Meeting-JETZT).

Ich spüre ihre Leidenschaft für das Schreiben und bin froh sie in meinem tollen Autorenteam zu haben. 

Gerade erschien ihr Buch "Domhan Dragan". 

 

Wir verlosen 3 Exemplare (Hardcover) mit persönlicher Widmung und einem Drachenei.

Ab einer Spende von 5 Euro nimmst Du an dieser Verlosung teil.

Viel Glück und DANKE für Deine Unterstützung!

Unterstütze uns mit einer Spende und fülle den Hilfepott!

Jeder Spender erhält ein persönliches Dankeschön-Zertifikat.

Sobald Dein Geld ein Hilfegesuch erreicht, bekommst Du einen Nachweis. 

Die gesammelten Gelder werden individuell genutzt um spontan oder gezielt helfen zu können.


Februar 2022

 

 

 

Bodo von Rekowski

"Weißt Du was, Schicksal? Du kannst mich mal!"

Bodo von Rekowski wurde 1964 in Hamburg geboren.

Hier lebt er heute immer noch. An seiner Seite: Seine Frau und die Englische Bulldogge Henry


...und sie kriegte mein Manuskript...

Kriegte von kriegen, bekommen. Mein Buchtitel, den ich für meinen Krimi auserkoren habe. "Lebend kriegen sie dich nicht...."

Ich sag es mal so: Einen Versuch war es wert! Ich schickte dem Verlag mein unformatiertes, blankes Manuskript. Dazu einen kleinen Text. "Das bin ich- da bin ich heute - da will ich hin..." Und es wurde angenommen! Was für eine Freude!

Kurz zu mir:

Ich bin gelernter Speditionskaufmann - Schwerpunkt Kran und Schwerlast. Ein Job mit Zukunft. Gebaut wird immer und große Teile müssen von A nach B befördert werden. 

Nach der Arbeit gönnte ich mir WE-TIME. Raus in die Natur, ans Meer. In den Wald. Stundenlang beobachtete ich den Himmel, sah dabei in die Augen meiner Frau und stellte fest: Die zwei schönsten Dinge, die ich jemals gesehen habe: Der liebevolle Blick meiner besseren Hälfte und ihr wundervolles Lachen. 

Ich war glücklich, voller Vorfreude auf das Leben...BÄM...

Schleichend. So richtig fies. So raubte mir das Schicksal mein Augenlicht. Ich litt damals an einer Augenkrankheit. Und vor sechs Jahren sah ich meine geliebte Frau, das Meer und den Himmel das letzte Mal. Seitdem ist es dunkel. 

Kann sich irgendjemand vorstellen, wie es ist, auf einmal blind zu sein?

Bekannte Wege, Orte, Menschen. Für mich fremd und beängstigend. Wo steht die Kaffeetasse? Wo finde ich die Zahnbürste?

Meine Lieblingssendungen im TV konnte ich nur noch hören. Die Tageszeitung haben wir abbestellt. 

Freunde laden einen nicht mehr zum Grillen ein. Über was soll man auch reden? Niemand hinterfragt. Niemand möchte wissen, wie es mir geht. Dabei ist es gerade in solchen Situationen wichtig, gehört zu werden! Aber ich kann sie verstehen. Stimmungskiller BLIND. 

Heute habe ich mich damit arrangiert. Warum soll ich jammern oder in Selbstmitleid baden?

Ich gehe selbstbewusst durch das Leben und strecke dem Schicksal meinen Mittelfinger entgegen! 

Meinen Job als Speditionskaufmann konnte ich nicht mehr ausüben. Also ließ ich mich umschulen. 

 

Internatszimmer - Langeweile - Veränderungen

Aufgrund der Umschulung wurde ich in eine Art Internat gesteckt. Das Zimmer war funktional eingerichtet. Bett, Schreibtisch, Stuhl, Schrank. Einen Fernseher gab es nicht.  Wozu hätte ich den auch haben wollen? Nach dem Unterricht spürte ich diese unsagbare Langeweile. Um nicht völlig in dieser Isolation verrückt zu werden, fing ich an zu Schreiben. Bzw. zu Sprechen. Ich führte stundenlang Konversation mit meinem Laptop und der dazugehörigen Software. Spracheingabe und Ausgabe. Ich diktierte diesem Programm mein Manuskript. 

Plötzlich spürte ich eine Euphorie. Einen Schub Ehrgeiz, Willen und so viel Lebensfreude, dass ich es kaum erwarten konnte, mich in meinem Internatszimmer aufs Bett zu schmeißen und die Story zu diktieren.

 

 

Der Verlag

Meine Frau fand den Angelnova-Verlag auf Facebook. Ich schaute mir die Homepage an (was soll ich sonst anderes sagen, als Blinder) und fand sie sehr sympathisch!

Henry und ich freuen uns! Wir sind Autoren bei Angelnova!

...und thank god - dieses Bild hat sich tief in mir eingebrannt!

Meine Hobbies musste ich aufgeben. Ich liebte es, Motorrad zu fahren. Frei, rebellisch und mit ihr --> die Welt erkunden.

Nun habe ich ein neues Hobby gefunden. Das Schreiben. Hört sich immer noch seltsam an. Ist eigentlich "Das Sprechen".  Dank großartiger Software kann ich meine Ideen verwirklichen und es sprudelt nur so aus mir heraus.

Warten und warten...Nicht wirklich!

Irgendwann, ich glaube keine 14 Tage später: Die Chefin meldet sich. Und dann ging alles schnell. 

Zusage, Vertrag, WhatsApp-Gruppe, Team-Meeting...

Ein berauschendes Gefühl!

Ich habe tolle Autor*/innen kennengelernt und finde diese Gruppendynamik außergewöhnlich!

 

Keine Berührungsängste!

Als Mensch "mit ohne Sehkraft" scheut man am Anfang solche Kontakte. Ich erkläre mich, meine mich entschuldigen zu müssen, wenn bei WhatsApp eine Nachricht einen Fehler hat. Nicht so in dieser Gruppe. Hier wurde sich interessiert, ich konnte offen über die Erblindung reden, niemand schien Berührungsängste zu haben. 

Das letzte Bild in meiner Erinnerung: Die Liebe meines Lebens!

Leser - ich komme!

Bald erscheint bei Angelnova-Verlag mein Debüt-Roman. Ich interessiere mich für alles rund um die Polizeiarbeit. Forensik, Gerichtsmedizin, Spurensicherung...die Psyche der Täter, Opfer und Ermittler. Eine Welt, in der ich mich wohl fühle und die ich gerade erkunde! Freut euch also auf meinen Krimi.

Ach - und wer Krimi nicht mag: So viel sei verraten: Da kommt noch was!

 

In diesem Sinne!

Ich freue mich, diese Chance erhalten zu haben und an Euch: Danke für das Interesse! (Immerhin habt Ihr bis zum Schluss gelesen.)

Lasst mir doch noch einen netten Gruß da.

Bodo

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Januar 2022

Alina Podjaski wurde 2004 in Kassel geboren.

Seit 2006 lebt sie mit ihrer Familie in Schleswig-Holstein. 2021 beendete Alina ihren Realschulabschluss. Derzeit macht sie ihr Abitur.

Mit ihren Geschichten trifft sie genau den Punkt.

Alltagsthemen, Sorgen und Probleme eines Teenagers werden verpackt in eine leicht lesbare Story.

Glück kann man festhalten

Glücklich sein. Ein wundervolles Gefühl. Gefolgt von Dankbarkeit und Stolz.

Welche Stationen ich auf dem Weg durch diese Gefühle erreichte, möchte ich gerne erzählen.

 

  • Antwort vom Verlag - Dieser Moment, wenn man sein E-Mail-Postfach öffnet und tatsächlich eine Antwort erhalten hat.
  • Vertrag - Ein besonderer Moment. Dieses Schriftstück zu unterschreiben und zu wissen: Jetzt wird das Projekt greifbar.
  • Lektorat - Gemeinsam wurde an dem Text gearbeitet, nichts ohne meine Zustimmung verändert. Ich war zu jeder Zeit Teil des Projekts.
  • Cover - Ein besonderer Moment. Unzählige Vorschläge bekam ich ganz spontan. Ich durfte meine Wünsche äußern und hatte diesen AHA-Moment, als dieses Cover entstand. Ich liebe es!
  • Artikel - Meine Geschichte in der Presse. Das war ein sehr emotionaler und überwältigender Moment.
  • Amazon - Tag der Veröffentlichung. Endlich hatte mein Buch Form angenommen und war erhältlich.
  • Druckfrisch - Mein Buch in den Händen zu halten, es durchzublättern und anzufassen. Das werde ich niemals vergessen.
  • Feedback - Die positiven Stimmen meiner Leser. Jeder Kommentar wird aufgesogen und in meinem Herzen abgespeichert. Ich bin dankbar und glücklich!

 

Meine Familie und meine Haustiere runden mein Glück ab. Ich genieße jeden Augenblick mit ihnen. Neben meinen Hunden, gehört noch meine Schildkröte zu mir. Wir sind ein besonderes Gespann.

Alina hält ihr Buch in den Händen.

Von der Einsendung des Manuskripts bis zur Veröffentlichung in weniger als 4 Wochen.

 

 

Eine zweite Welt

Geheimnisvoll und abenteuerlich

Ein schicksalhafter Tag führt Merle tiefer in den Wald, als sie bisher vorgedrungen ist. Tiefe Traurigkeit und Selbstzweifel quälen das Mädchen, als sie auf Elfie trifft. Eine kleine Elfe, unbeschwert und fröhlich. Sie nimmt Merle mit in eine zweite Welt.

Phantastische Wesen

Bisher kannte Merle Einhörner und andere Fabelwesen nur aus ihren Büchern. Nun befindet sie sich inmitten einer zauberhaften Welt. Es gibt viel zu entdecken und zu bestaunen.

Beeindruckendes Königreich

Obwohl das Königreich voller Schönheit und Perfektion ist, so liegt doch eine Schwere in der Luft. Das Königspaar trauert um ihr verschwundenes Kind. Merle begibt sich auf das Abenteuer ihres Lebens.

Merle ist ein normaler Teenager. Dennoch eine Außenseiterin in der Schule. Sie hat andere Werte als ihre Klassenkameraden. Zum Beispiel hält sie nichts von Social-Media, Apps und hippen Klamotten. Merle ist einfach gestrickt und liebt die Natur. Besonders ihren Wald. Der scheint sie zu rufen. Tatsächlich lernt sie eines Tages Elfie kennen. Eine Bewohnerin von Melt. Der zweiten Welt. Ein großes Abenteuer beginnt.

Produktinformation

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Angelnova Verlag; 1. Edition (2. Oktober 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 488 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3949255250
  • Lesealter ‏ : ‎ 12 Jahre und älter
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.5 x 3.1 x 19 cm

 

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Silvia Siebler-Ferry, Verlegerin
Vor 5 Monate

Lieber Favio.
Auf Amazon können Sie nachlesen, dass der Verlag sich bewusst dazu entschieden hat, den besonderen Schreibstil der Autorin beizubehalten. Vielleicht hat man in ihrer Jugendzeit einen anderen Slang benutzt, Alina Podjaski spiegelt eine ganze Generation mit ihrer Ausdrucksweise wieder. Und genau DAS macht dieses Buch zu etwas Einzigartigem!

Favio
Vor 5 Monate

Es mag ja sein, dass unbearbeitete und nicht lektorierte Bücher modern sind. Jedoch sollten Autor*innen und Verleger*innen nicht erwarten, dass Eltern ihre Kinder derartige Bücher mit so vielen Grammatikfehlern und seltsamen Sätzen schenken.
Schade, die Buchidee ist gut, die Fantasie geschmackvoll, der Text aber liegt unter dem Niveau einer talentierten Normschülerin. Liebe Verlegerin: DAS hätte auffallen müsen.

Leseprobe

Mein Name ist Merle. Und ich hatte einige Probleme bisher im Leben, sicherlich war ein Grund die Pubertät. Das ernstere Problem war jedoch ein anderes. Wir hatten verdammt so gut wie nie Geld. Papa arbeitete zwar hart und trotzdem reichte es gerade so für unsere Fixkosten. Es war nicht so, als wären wir pleite und müssten am nächsten Tag sofort auf der Straße leben oder Ähnliches. Aber da Mama bei mir zu Hause blieb und mich versorgte, konnte sie nicht arbeiten. Die tollsten Sachen hatten wir auch nicht. Meine Klamotten etwa. Gut, ich war zufrieden mit den Anziehsachen, nur die Mädchen aus meiner 9. Klasse nicht. Ihr denkt euch jetzt bestimmt, dass mir das doch egal sein konnte, aber nein, mir war es nicht unwichtig. Nicht ganz. Nicht, wenn man Sachen wie „Na, Merle? Schicke Müllklamotten“ oder „Du denkst auch, dass du mit deinen Fetzen etwas erreicht hast“ an den Kopf geworfen bekam. Ich wurde ständig gehänselt und fertiggemacht, weil ich nicht mit Sachen, wie sie sie trugen, herumlief. Die Mädels hatten meistens nur graue, schwarze oder weiße T-Shirts (halt nichts Lustiges, Buntes oder Ähnliches) an und trugen diese ... Ripped-Jeans, glaube ich, hießen die. Oder weiße Hosen. Meine Jeans hatten auch Löcher, nur kamen die von den Ausflügen in den Wald und sind nicht maschinell entstanden. Aber ganz ehrlich ... es war schon albern, dass sie alle gleich aussahen. Hauptsache mitschwimmen und diesem Gruppenzwang verfallen. Das war überhaupt nicht mein Ding. Ich respektiere wirklich andere Meinungen und Ansichten. Aber ich glaube, dass niemand von denen eine eigene hatte und diese Sachen nur trugen, weil sie halt übelst trendy waren. Mir war es egal. Wenn es gefällt, bitte sehr. Genau deshalb ärgerte es mich umso mehr, dass man sich über meine Klamotten lustig machte. Ich trug überwiegend braune Pullover und dunkle Jeans. Dazu knallige Boots. Die waren gelb wie eine Quietschente und hatten rote Schnürsenkel. Über meine Schuhe wurde sich am meisten ausgelassen, obwohl ich selbst fand, dass sie richtig cool waren. Mal hießen sie Clownschuhe, mal sah ich behindert darin aus. Ich habe es gehasst, wenn man mich von oben bis unten musterte und dann anfing, mit seinen Freunden zu tuscheln. Verstehen konnte ich nicht, was sie reden. Nur ich war mir sicher, da geht's um mich. Ja, ich wurde quasi auf eine seltsame Art und Weise gemobbt. Aber auch mit dem Handy hatte ich meine Probleme. Irgendwann hatten alle eins (außer ich) und das hatte man fies ausgenutzt, um über mich herzuziehen. Deshalb wünschte ich mir zu Weihnachten ein Telefon. Andere hätten sich wahnsinnig über ein Smartphone gefreut, es sogar erwartet. Ich stattdessen machte Luftsprünge wegen eines billigen Tastenhandys. Diese Alleskönner sind teuer und ich war froh, dass Mama und Papa nicht so viel Geld ausgegeben hatten. Ich brauchte es zum Telefonieren und wollte für meine Familie erreichbar sein. Mehr nicht. Dieses ganze Social-Media-Ding interessierte mich einen Scheiß. Wie erwartet, wurde ich in der Schule ausgelacht, als jemand in meinem Ranzen rumgeschnüffelt hatte und das Handy entdeckte. Für die anderen Kids war es nur ein altes, lahmes Tastenhandy. Das Leben war kompliziert, allerdings hatte ich Wege gefunden, mich davon abzulenken. Wie schon erwähnt, spazierte ich gerne in den Wald, auf der Suche nach irgendetwas Schönem oder Interessantem. Und weil da eben voll ist mit Ästen und Gestrüpp, riss die Lieblingshose immer mehr auf. Mama versuchte schon seit einiger Zeit sie zu entsorgen, ich hing an dem Fetzen und bestand darauf, sie zu behalten. Ich weiß, ich tue so, als sind wir die Ärmsten, aber ich wollte einfach nicht verschwenderisch sein. Wenn wir mehr Geld hätten, wäre das ja gut und außerdem gefiel mir diese Hose. Ich spielte übrigens auch Gitarre. Das war mit den Waldspaziergängen mein liebstes Hobby. Und perfekt fühlte es sich an, wenn ich allein auf einer Lichtung saß und vor mich her klimperte. Der Wald war so etwas wie ein zweites Zuhause. Ich hielt mich ständig dort auf und es war, als würde er mich rufen. Als würde irgendetwas da auf mich warten. Ich wusste nur noch nicht genau was. Auf jeden Fall hatte ich oft gute Noten (was die anderen natürlich ankotzte) und lernte dafür viel, aber sehr gesprächig war ich nie wirklich. Mit den Eltern oder Lehrern redete ich, ab und zu auch mit den Klassenkameraden. Viel Zeit verbrachte ich mit meiner Mutter und liebte es, mit ihr einkaufen zu gehen. Mit ihr hatte ich am meisten Spaß. Papa sah ich leider selten wegen seiner Arbeit. Manchmal wünschte ich mir ein Haustier, einen süßen Hund oder eine liebe Katze. Ich war ein Einzelkind und hoffte auf ein Geschwisterchen. Eine Art Kumpel an meiner Seite wäre doch ganz lustig.

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, den besonderen Schreibstil der Autorin zu übernehmen!

Und so findet die Autorin Alina Podjaski unsere Entscheidung.